#1 warum

Weil mein Van fast weiß ist, Van illa eben. Und weil ich einen Traum hatte. Ich wollte das Eis in Norwegen sehen. Unterwegs musste ich feststellen, dass dort im Sommer gar kein Eis ist, der Name blieb. Denn wir leben weiterhin unseren Traum in unserem vanilla farbenen Campervan.

#2 wo bist du gerade?

Unser Zuhause hat Räder, einen festen Standort haben wir nicht. Wo wir heute sind, kann morgen schon 8 Stunden entfernt sein. Die vergangen Zwei Jahre bin ich durch Europa gereist. Aktuell sind wir auf dem #Roadtrip zu meinen Wurzeln - mit dem Camper durch Osteuropa, Russland bis nach Kasachstan. Ich bin in Kasachstan geboren und mit 4 Jahren nach Deutschland gezogen. Zuhause wird immernoch Russisch gesprochen. Wir sind unterwegs auf den Spuren meiner Vorfahren, auf der Reise durch die Vergangenheit.
 
 
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#3 wie machst du deine fotos?

Ich fotografiere mit meiner Nikon Spiegelreflexkamera.
Dazu habe ich ein Zoom-Objektiv und eine Festbrennweite.*

Die meisten meiner Aufnahmen mache ich per Selbstauslöser.

Ich platziere das Stativ, bringe mein Motiv in Position (Cleo & Antonio) und fokussiere. Ich setze den Selbstauslöser und gehe (oder renne) dazu. Die besten Bilder entstehen dann, wenn wir einfach wir selbst sind.
Meine Kamera macht 10 Fotos, auch mein Handy hat einen Selbstauslöser.

#4 wie habt ihr euch kennengelernt?

Antonio und ich haben uns auf meiner Reise durch Europa kennengelernt, genauer gesagt in Spanien. Damals konnte noch keiner ahnen, dass wir so bald zusammen im Camper Richtung Asien fahren.
Die ganze Geschichte findest du hier.
dav

#5 hast du eine toilette?

Nein, ich habe keine Toilette. Ich erledige mein Geschäft draußen und - sehr wichtig- lasse keine Hinterlassenschaften rumliegen! Für Städte habe ich eine kleine "Notfalltoilette" - ein kleiner Eimer.
Hier kannst du Tipps nachlesen wie man ohne Toilette im Bus lebt und sein Geschäft ordnungsgemäß draußen verrichtet.
 

Im Camper ohne Toilette

wie man sein Geschäft draußen verrichtet


Van Toilette

#6 und wie duscht du?

Ein Jahr lang bin ich ohne Dusche gereist. Ich habe in Seen gebadet aber auch Katzenwäsche, Campingplätze (nur zum duschen), Schwimmbäder, alte und neue Freunde waren immer eine gute Alternative. Dann habe ich mir eine Pumpdusche gekauft. Die Dusche hat mein Vanlife auf ein anderes Level gebracht. Beim waschen in der Natur bitte darauf achten, kein herkömmliches Shampoo und Duschgel zu benutzen. Aber auch mit Naturkosmetik und biologisch abbaubaren Produkten sparsam umgehen!

#7 wo ist das?

Einige Orte die ich finde, sind einfach unschlagbar. Ruhig, wild, intim. Um das so zu lassen, verlinke ich sie nicht. Als ich auf Instagram eine Umfrage gemacht habe, wurde fast einstimmig beschlossen die Orte nicht zu teilen. Ich bin sehr froh zu hören, dass meine Gemeinschaft auf die gleiche Art und Weise denkt, wie ich und Gehimplätze geheim halten will. Außerdem ist es Teil des Abenteuers die Orte selbst zu entdecken. Die Belohnung sein eigenes Paradies zu finden ist unbezahlbar. Hier kanst du nachlesen wie ich meine Wild-Camping-Orte finde.

#8 was kostet vanlife?

Wieviel Geld ich ausgebe hängt davon ab wo ich bin, wie viel ich fahre und wie oft ich auswärts esse. Die Ausgaben hängen stark vom persönlichen Verbrauch ab. Ich esse kein Fleisch, Trinke und Rauche nicht. Ich trinke nur Wasser und Campe ausschließlich wild. Allerdings habe ich eine Schwäche für Pizza und Kuchen.
Das sind meine durchschnittlichen monatlichen Ausgaben als alleinreisende für Benzin, Essen, Restaurant und Kleinkram.
 

Skandinavien

ca 900€ monatlich
30€ am Tag

Hier bin ich aufgrund von Zeitdruck viel und weit gefahren und habe kaum eine Nacht am selben Ort verbracht.
Roadtrip durch Skandinavien

Spanien

ca. 450€ mtl.
15€ am Tag

Das Essen ist hier frisch und günstig, Diesel kostet deutlich weniger und wegen der Sonne und den vielen coolen Leuten, habe ich auch mal eine Woche an einem Ort verbracht.
Spanien und Portugal im Camper

#9 hast du keine angst?

Vor allem als ich alleine als Frau im Camper reisen war, hörte ich diese Frage sehr häufig. Leute denken, man muss mutig sein, um alleine im Van zu reisen. Lass mich eins sagen. Ich bin ein Angsthase. Aber mein Traum ist nunmal größer als meine Angst.
Unterwegs ist mir bewusst geworden, dass die Angst irrational ist
und das im Camper leben nicht gefährlicher ist, als in einem Haus oder einer Wohnung. Mit der Zeit hat die Reise mich gestärkt, mein Bewusstsein für mich selbst und meine Umgebung geschärft, mein Urteilsvermögen und meine Sinne verbessert.
Meinen Träumen zu folgen hat mich gelehrt, dass man an seinen Aufgaben wächst und je härter die Aufgaben sind, die du dir stellst, je größer die Abenteuer, die vor dir liegen und je weiter du dich aus deiner Komfortzone begibst, desto mehr wächst du.

Ich fühle mich immer noch nicht wohl dabei, nachts zum Pinkeln raus zu gehen. Ich mach also ganz schnell, springe in den Bus und schließe schneller ab, als Lucky Luke schießen kann. Ich weiß aber auch, dass das irrationale Ängste sind und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mörder die ganze Nacht vor meinem Bus hockt und darauf wartet, das ich rauskomme, ziemlich gering ist. Aber die Chance, dass ein Monster nach meinem Bein greift, wenn ich es aus der Decke hervorstrecke ist auch gering, dennoch würde ich mich das im Leben nicht trauen.
Ich bin wahrscheinlich ein größerer Angsthase als du. Wenn ich das also kann, kannst du das auch.

#10 Wie finanzierst du deine Reisen?

Wären wir also beim Höhepunkt angekommen. Die meistgestellte Frage ist, wie ich mir leisten kann Vollzeit im Van zu Leben und Reisen. Meine Europareise habe ich von meinem Ersparten bezahlt. Bevor ich aufgebrochen bin, habe ich hart gearbeitet und entschieden, dass ich nicht mein Leben lang buckeln will, um ein nettes Polster für die Rente zu haben. Ich will jetzt leben, denn wer weiß ob ich je die Chance habe alt zu werden?
Deswegen habe ich meinen Job gekündigt und bin aufgebrochen, um mein Erspartes auf die schönste Art und zur schönsten Zeit auszugeben.
Auch die Reise nach Kasachstan finanzieren wir aus unserem Erspartem. Vor der Reise haben wir einige Monate hart gearbeitet um uns diesen Traum erfüllen zu können. Unterwegs bloggen wir und können uns damit ein kleines Taschengeld verdienen. Wie du uns und unsere Reise unterstützen kannst, erfährst du hier. Wir sind Dankbar für deinen Support, denn dieser ermöglicht uns weiterhin Tipps und Tricks zum Reisen im Camper kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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In ungerelmäßigen Abständen - so unvorhersehbar wie das Reisen selbst - senden wir einen ganz persönlichen Brief raus. Darin geht es ganz unverblümt um unsere Erlebnisse, denn unterwegs gibt es immer viel zu erzählen. Im Vanilla Reisetagebuch ließt du ganz nah von den Höhen und Tiefen des Vanlife und unseren Gefühlen on the road. Möchtest du auch in der ersten Reihe sitzen?
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Viel Spaß beim Campen!